Hydrologie, Hydraulik,
Hochwasserschutz, Siedlungswasserwirtschaft

Unsere Referenzen

Integrierte Entwässerungskonzepte
Hydrologische und hydrogeologische Untersuchung zum B-Plan 114

Niederschlags-Abfluss-Modelle

Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 114 an der Verlängerten Scharnhorststraße in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald wurde unter Berücksichtigung des DWA-Arbeitsblatts A 102 bzw. BWK-Merkblatts M 3 ein hydrologisches/hydrogeologisches Gutachten zu den relevanten Auswirkungen einer geplanten Bebauung erarbeitet. Dabei wurden mit Hilfe von Messdaten, statistischen Analysen sowie Niederschlags-Abfluss-Modellberechnungen sowohl Durchlässigkeit des Bodens als auch Wasserhaushalt und Wasserrückhalt fachlich beurteilt.

Auftraggeber:
Universitäts- und Hansestadt Greifswald

Integrierte Entwässerungskonzepte
Integriertes EntwässerungsKonzept (INTEK) Rostock

Mittels Bewertung der hydrologischen Gefährdung, ausgehend von Gewässern, Senken, Abflussbahnen, Kanalnetz, Grundwasser und Küste und einer einzugsgebietsbezogenen Analyse der Hochwasserrisiken für die Schutzgüter Mensch, Kulturerbe, Umwelt, wirtschaftliche Tätigkeit und Infrastruktur wurden Problemschwerpunkte des Hochwasserschutzes im gesamten Stadtgebiet Rostocks systematisch aufgezeigt, sowie Ursachen und Lösungen beschrieben.

Auftraggeber:
Hansestadt Rostock, Amt für Umweltschutz


Zentrale Veröffentlichung(en):
MEHL, D., HOFFMANN, T. G., SCHNEIDER, M., LANGE, A., NEUPERT, A., BADROW, U. & WENSKE, T. (2015): Gemeinschaftliches Handeln im kommunalen Hochwassermanagement: das „Integrierte Entwässerungskonzept“ (INTEK) der Hansestadt Rostock. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 8 (11): 700-709.

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Hydromechanik
Modellierung hydrologischer und hydraulischer Szenarien zur Bewertung, Optimierung und Priorisierung von Maßnahmen an der Barthe vom Borgwallsee bis Redebas

Hydraulische Modellierung (1D/2D, stationäre und instationäre Modelle)

Aufgabe der Konzeptstudie war es, auf Basis hydrologischer und hydraulischer Szenarien und unter Einsatz entsprechender Modellierungstechniken zur Ermittlung, Bewertung, Optimierung und Priorisierung von geeigneten und möglichst synergistisch wirksamen Maßnahmen zu kommen. Mit der Einbeziehung wichtiger regionaler Akteure (Landnutzer, Behörden, Verbände) in die Maßnahmenfindung sollten zudem frühzeitig Abstimmungsprozesse initiiert und Partnerschaften für eine konsensuale Umsetzung der Maßnahmen geknüpft werden.

Auftraggeber:
Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern


Zentrale Veröffentlichung(en):

MEHL, D., KNÜPPEL, M., BLODOW, F. & BUNZEL, S. (2018): Bewirtschaftungs-/Renaturierungsmaßnahmen im Einzugsgebiet der Barthe zur Verbesserung des Hochwasserschutzes. – Wasser und Abfall 01-02/2018: 40-47.
MEHL, D., KNÜPPEL, M., BLODOW, F. & BUNZEL, S. (2018): Bewirtschaftungs-/Renaturierungsmaßnahmen im Einzugsgebiet der Barthe zur Verbesserung des Hochwasserschutzes. – Wasser und Abfall 03/2018: 35-40.

Hydrologie und Wassermengenbewirtschaftung
Regionalisierung der Hochwasserkennwerte für das Land Mecklenburg-Vorpommern: Aktualisierung und methodische Neuerungen

Hydrologische Regionalisierungsarbeiten

Für die Einschätzung der Hochwassergefährdung und die Bemessung von wasserwirtschaftlichen Anlagen ist der Scheitelabfluss maßgeblicher statistischer Wiederkehrintervalle (HQ(T)) eine wesentliche Größe. Gegenstand der Bearbeitung war die Aktualisierung eines früheren Verfahrens. Sie erfolgt auf der Basis eines nichtlinearen, multivariaten Regressionsansatzes, verlängerter Pegelzeitreihen und eines regionalspezifischen Datensatzes an Gebietskenngrößen. Die Anwendung von GIS-Werkzeugen erlaubte die effektive Überprüfung einer Vielzahl weiterer Geofaktoren, wobei sich zwei davon, zusätzlich zu den bisher verwendeten, als effektiv erwiesen haben. Die Kriterien zur Bewertung der Modellgüte zeigen, dass mit Hilfe des überarbeiteten Regionalisierungsansatzes, je nach betrachtetem Wiederkehrintervall, eine Verringerung des mittleren relativen Modellfehlers von 31 % bis 42 % auf 20 % bis 27 % erreicht werden konnte. Darüber hinaus wurde ein Verfahren vorgeschlagen, mit dem in beobachteten Einzugsgebieten die mittels Regionalisierungsansatz bestimmten HQ(T) mit den Ergebnissen der lokalen Pegelanalyse abgeglichen und alternativ verbessert werden können.

Auftraggeber:
Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern


Zentrale Veröffentlichung(en):
HOFFMANN, T. G., MIEGEL, K. & MEHL, D. (2018): Regionalisierung der Hochwasserkennwerte für das Land Mecklenburg-Vorpommern: Aktualisierung und methodische Neuerungen. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. – Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 62 (2): 100-113.

Weitere Referenzen

Integrierte Entwässerungskonzepte

Niederschlags-Abfluss-Modelle

2013: Integriertes EntwässerungsKonzept. Fachkonzept zur Anpassung der Entwässerungssysteme an den Klimawandel und die Urbanisierung. Phase 2: Bewertung der hydrologischen Gefährdung und damit stadtgebiets- und einzugsgebietsbezogene Analyse der Handlungsnotwendigkeiten (Amt für Umweltschutz der Hansestadt Rostock)

2018-2019: Machbarkeitsstudie und Variantenuntersuchung im Hinblick auf nachhaltige Strategien im Umgang mit zusätzlichem Regenwasser einschließlich WRRL-Fachbeitrag für den Flächennutzungsplan (Gemeinde Dummerstorf)

2019: Erarbeitung Fachbeitrag zum Wasserhaushalt zum B-Plan Nr. 08.SO.194 „Sondergebiet Ernst-Heydemann-Straße in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft)

2020-2021: Erarbeitung eines Hochwasserschutzkonzeptes für die Ortslage Althof (Wasser- und Bodenverband Hellbach Conventer Niederung)

2021-2022: Erarbeitung eines Integrierten Entwässerungskonzeptes (INTEK) Kühlungsborn (Stadt Kühlungsborn)

Niederschlagswasserbewirtschaftung in urbanen Einzugsgebieten

Antragsunterlagen und fachtechnische Nachweise, z. B. nach DWA-A 102/BWK-M 3

2019: Komplexe Bewertung von Niederschlagswasser-Einleitstellen in Potsdam Betrachtungsgebiete Krampnitzsee und Fahrländer See (Merkel Ingenieur Consult)

2019: Gutachten zur urban-hydrologischen Plausibilisierung einer flächenbezogenen Kostenquotierung zwischen dem WWAV und der Hanse-und Universitätsstadt Rostock bei Investitionen im Niederschlagswasserbereich (Warnow-Wasser-und Abwasserverband)

2021: Erstellung von Planungsunterlagen für das Biohotel Stuersche Hintermühle: Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis zum Einleiten von Niederschlagswasser, Artenschutzfachbeitrag und Eingriffs-/Ausgleichbilanzierung (FH’s Immobilien GmbH & Co. KG)

2021: Hydrologische Vorbemessung und Konzeption der Niederschlagsentwässerung im Campus Schillingallee in Rostock (Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Rostock)

Hoch- und Niedrigwasser

Hochwassergefährdungs- und Risikoanalyse/Berechnung von Hochwas-serausuferungslinien/Ermittlung von Überschwemmungsgebieten

2004: Ermittlung der Hochwasserausuferungslinie bei einem HQ100 im Bereich der Nebelniederung bei Hoppenrade sowie hydraulische Nachweise für Bemessungsdurchflüsse (Vergleich der Varianten Ist-Zustand, Ziel-Zustand) (Staatliches Amt für Umwelt und Natur Rostock)

2013: Hochwassersicherung der Ortslage Roggow: Hydrologische und hydraulische Untersuchungen zur Verbesserung der Vorflutverhältnisse der Gewässer 2 und 3 (Wasser- und Bodenverband Hellbach – Conventer Niederung)

2014-2015: Hydrologische Untersuchungen zur Hochwassersituation des Brunnengrabens. Entwicklung und hydraulische Bewertung von potentiellen Hochwasserschutzmaßnahmen in Teilen von Kühlungsborn (Wasser- und Bodenverband Hellbach-Conventer Niederung)

2016: Hochwasserschutzmaßnahme Vorflutbereich nördlich der Hauptstraße Elmenhorst im Einzugsgebiet des Graben 2/1/V – Hydraulische Nachweise (Amt Warnow-West)

2017-2018: Gutachterliche Beratungsleistungen sowie Planungsleistungen im Hinblick auf Strategien der Lösung kommunaler Entwässerungsfragestellungen in der Hansestadt Rostock (Hansestadt Rostock und Warnow-Wasser- und Abwasserverband)

Hydromechanik

Hydraulische Modellierung (1D/2D, stationäre und instationäre Modelle)

2012: Hydronumerische Modellierung (1D und 2D) von Fließgewässern in Umsetzung der EU-HWRM-RL: Erstellung von Hochwassergefahrenkarten (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern)

2017-2019: Pilotprojekt Meggerkoog – Voruntersuchung – Verbesserung des Zustands wasserabhängiger Lebensräume durch Optimierung der wasserwirtschaftlichen Systeme im Schöpfgebiet des Meggerkooges -Sicherung einer nachhaltigen Landwirtschaft unter Berücksichtigung des Wiesenvogelschutzes und der EG Wasserrahmenrichtlinie (Eider-Treene-Verband)

2019: BUGA 2025 in der Hanse-und Universitätsstadt Rostock: Hydraulische Untersuchung Schöpfwerk Gehlsdorf (RGS Rostock)

2019: Hydronumerische Modellierung von Fließgewässerabschnitten Warnow und Nebelkanal im Rahmen der HWRM-RL (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg)

2020: Hydraulische Modellierung/Vergleich 1D/2D-Modellierungsansätze für die Warnow (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg)

Bearbeitung spezifischer hydrogeologischer Fragestellungen

Grundwassermodellierung, Beurteilung hydrogeologischer Fragestellungen

2017-2019: Pilotprojekt Meggerkoog – Voruntersuchung – Verbesserung des Zustands wasserabhängiger Lebensräume durch Optimierung der wasserwirtschaftlichen Systeme im Schöpfgebiet des Meggerkooges -Sicherung einer nachhaltigen Landwirtschaft unter Berücksichtigung des Wiesenvogelschutzes und der EG Wasserrahmenrichtlinie (Eider-Treene-Verband)

2020-2021: Ermittlung Grundwasserzustrommengen – Ersatzneubau Durchlässe Bahnstrecke 6100 (Ingenieurbüro Grassl)

2020-2021: Planung der Wiedervenässung des Niedermoorgebietes „Serrahn-Süd“ im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide (Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern)

2021: Modellierung der Stützung hoher Grundwasserstände in Feuchtgebieten mit kleinen Einzugsgebieten zugunsten von Lebensraumtypen (LRT) und Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) durch Management der Bestockung (Landesamt für Umwelt Brandenburg)

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