Klimaschutz- und Anpassungen

Unsere Referenzen

Urbane Anpassungsstrategien
Erarbeitung eines Integralen Entwässerungsleitplanes (IELP) für die Hansestadt Rostock

Die Strategie systematischer Fortführung konzeptioneller und planerischer Arbeiten zur Optimierung der kommunalen Entwässerungssituation durch das Amt für Umweltschutz der Hansestadt Rostock wurde mit einem „Integralen Entwässerungsleitplan“ (IELP) fortgesetzt. Dies dient insbesondere der fachlichen Untersetzung und Konkretisierung der durch das Integrierte Entwässerungskonzept (INTEK) der Hansestadt Rostock erarbeiteten Grundlagen. Übergeordnete Zielstellungen der Planung bilden die Überflutungsvorsorge sowie die Erhaltung und Entwicklung der städtischen Entwässerungsachsen auch in ihrer Funktion als Frei- und Grün- bzw. als Erlebnis- und Erholungsraum (grüne Infrastruktur).

Auftraggeber:
Hansestadt Rostock, Amt für Umweltschutz


Zentrale Veröffentlichung(en):
TRÄNCKNER, J. & MEHL, D. (2017): Überflutungsvorsorge – kommunale Gemeinschaftsaufgabe und verteilte Zuständigkeiten. – Wasser und Abfall 09/2017: 34-38.

Wasserwirtschaftliche Anpassungsstrategien
Integriertes Entwässerungskonzept (INTEK). Fachkonzept zur Anpassung der Entwässerungssysteme an die Urbanisierung und den Klimawandel

Die Hansestadt Rostock hat vor dem Hintergrund mehrfacher Überschwemmungsereignisse der letzten Jahre, besonders komplexer hydrologischer Bedingungen einer Küstenstadt und letztlich als Maßnahme der Adaption an den Klimawandel ein „Integriertes Entwässerungskonzept“ (INTEK) entwickeln lassen. Dieses basiert vor allem auf einem gemeinschaftlichen Handeln im kommunalen Hochwassermanagement und auf einem ganzheitlichen Ansatz. Neben Grundlagenuntersuchungen wurden flächendeckend eine Gefährdungs- und eine Risikoanalyse durchgeführt.

Auftraggeber:
Hansestadt Rostock, Amt für Umweltschutz


Zentrale Veröffentlichung(en):
MEHL, D., HOFFMANN, T. G., SCHNEIDER, M., LANGE, A., NEUPERT, A., BADROW, U. & WENSKE, T. (2015): Gemeinschaftliches Handeln im kommunalen Hochwassermanagement: das „Integrierte Entwässerungskonzept“ (INTEK) der Hansestadt Rostock. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 8 (11): 700-709.

Bilanzierung von Treibhausgasfreisetzungen
F+E-Vorhaben – „Regionales Wasserressourcen-Management für den nachhaltigen Gewässerschutz“, ReWaM – Verbundprojekt „KOGGE“: Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln, Teilprojekt 2 „Urbane Gewässer und Feuchtgebiete“

Im ReWaM-Verbundforschungsvorhaben „KOGGE“ (Kommunale Gewässer gemeinschaftlich entwickeln im urbanen Raum) standen kleine urbane Gewässer und Feuchtgebiete im Fokus der Betrachtungen. Am Beispiel der Hansestadt Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) wurden räumlich übertragbare und in der Anwendung praktikable und kostengünstige Bewertungsansätze zur Zustands- und Funktionsbeurteilung entwickelt. Dabei wurde neben der ökologischen Bewertung auf das Konzept der Ökosystemleistungen als eine zentrale Säule der Bewertung von kleinen urbanen Fließgewässern und Seen sowie den Feuchtgebieten zurückgegriffen.

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung


Zentrale Veröffentlichung(en):

TRÄNCKNER, J., MEHL, D. & THIELE, V. (2017): Integrale Gewässerentwicklung auf der Ebene einer Großstadt. Das Projekt KOGGE. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 10 (4): 209-215.
MEHL, D. & HOFFMANN, T. G. (2017): GIS-Grundlagen einer integrierten Bewertung urbaner Gewässer und Feuchtgebiete am Beispiel der Hansestadt Rostock. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 10 (5): 292-299.
MEHL, D., VETTERMANN, F., HOFFMANN, T. G. & BILL, R. (2017): Präferenzen für die Entwicklung kleiner urbaner Gewässer und Feuchtgebiete: Ergebnisse einer Online-Befragung. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 10 (6): 340-346.
THIELE, V., EISENBARTH, S., KASPER, D., RENNER, M. & TRALAU, C. (2017): Ökologische und naturschutzfachliche Bewertung von kleinen, urbanen Gewässern in der Hansestadt Rostock innerhalb des ReWaM-Verbundvorhabens „KOGGE“. – WasserWirtschaft 7/8: 39-44.
MEHL, D., HOFFMANN, T. G., IWANOWSKI, J., SCHNEIDER, M., FOY, T. (2018): Ein Beitrag zur Analyse und Bewertung der Ökosystemleistungen kleiner urbaner Gewässer und Feuchtgebiete am Beispiel der Hansestadt Rostock. Teil 1: Einleitung, Zielstellung, Grundlagen und Vorgehensweise. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 11 (3): 148-153.
MEHL, D., HOFFMANN, T. G., SCHNEIDER, M., IWANOWSKI, J., EWERT, J. & FOY, T. (2018): Ein Beitrag zur Analyse und Bewertung der Ökosystemleistungen kleiner urbaner Gewässer und Feuchtgebiete am Beispiel der Hansestadt Rostock. Teil 2: Methoden und Ergebnisse für ausgewählte regulative Ökosystemleistungen. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 11 (4): 200-205.
MEHL, D., RENNER, M., GOTTELT-TRABANDT, C., BÖX, S., HOFFMANN, T. G. & IWANOWSKI, J. (2018): Ein Beitrag zur Analyse und Bewertung der Ökosystemleistungen kleiner urbaner Gewässer und Feuchtgebiete am Beispiel der Hansestadt Rostock. Teil 3: Methoden und Ergebnisse für ausgewählte regulative und kulturelle Ökosystemleistungen, nutzenbasierte ökonomische Bewertung, Diskussion und Schlussfolgerungen. – KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 11 (5): 257-264.
THIELE, V., EISENBARTH, S. & KASPER, D. (2018): Hotspots der Artendiversität in Großstädten – Fiktion oder Wirklichkeit? – Naturschutz und Landschaftsplanung 50: 44-50.

Klimafolgenuntersuchungen: Klimawirksamkeit und Vulnerabilität
Durchführung einer Untersuchung zu den Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt

Anhand von zwei FFH-Gebieten in Sachsen-Anhalt wurden Grad und Richtung der Klimasensibilität für relevante Arten bestimmt. Darauf aufbauend konnte anhand einer Modellierung für drei Zeiträume (2011-2040, 2041-2070, 2071-2100) die bioklimatische Reaktion der einzelnen Arten prognostiziert werden. Durch den Abgleich zwischen den für die FFH-Gebiete projizierten Klimaparametern mit dem artspezifischen klimatischen Rahmen wurde ermittelt, ob eine Art bezogen auf die drei Zeiträume in den FFH-Gebieten zukünftig weiterhin existieren kann oder nicht. Bei der Auswertung der Modellierungsergebnisse zeigte sich, dass für viele Arten die zukünftig zu geringe „Kälteverfügbarkeit“ ein Problem werden kann. Zur Minimierung der zu erwartenden Folgen des Klimawandels wurden gebietsspezifische Maßnahmenstrategien für die beiden FFH-Gebiete abgeleitet.

Auftraggeber:
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (in einer Arbeitsgemeinschaft mit Büro für Angewandte Hydrologie Berlin und Climate & Environment Consulting Potsdam GmbH)


Zentrale Veröffentlichung(en):

THIELE, V., LUTTMANN A., LIEBE EDLE VON KREUTZNER, K., DEGEN, B., BERLIN, A., LIPINSKI, A., NIEDERSTRASSER, J., KOCH, R., VON DEM BUSSCHE, J. (2012): Durchführung einer Untersuchung zu den Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt. Teilbericht 1.4.: Wirkungen des Klimawandels auf europäisch geschützte Arten und Lebensräume. – Berichte des Landesamts für Umweltschutz Sachsen-Anhalt 6: 231 S.
KREIENKAMP, F., SPEKAT, A., ENKE, W., PFÜTZNER, B., KLÖCKING, B., SCHUMANN, A., HESSE, P., THIELE, V., DEGEN, B., BERLIN, A., NIEDERSTRASSER, J., LUTTMANN, A., VON DEM BUSSCHE, J., LIPINSKI, A., LIEBE EDLE VON KREUTZNER, K., HOFFMANN, T. (2012): Durchführung einer Untersuchung zu den Folgen des Klimawandels in Sachsen-Anhalt. Bericht: Klima und Extreme, Wasser und Naturschutz. – Climate and Environment Consulting Potsdam GmbH, Büro für Angewandte Hydrologie und biota – Institut für ökologische Forschung und Planung GmbH im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt unter fachlicher Begleitung des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt [Hrsg.], Halle (Saale), 803 S.
THIELE, V., LUTTMANN, A., HOFFMANN, T. & RÖPER, C. (2014): Auswirkungen des Klimawandels auf europäisch geschützte Arten. Ökologische Auswirkungen von Klimaänderungen und Maßnahmenstrategien für europäisch geschützte Arten. Fallstudien zweier FFH-Gebiete in Sachsen-Anhalt. – Naturschutz und Landschaftspflege 46 (6): 169-176.

Weitere Referenzen

Moorschutzmaßnahmen

2020-2021: Planung der Wiedervenässung des Niedermoorgebietes „Serrahn-Süd“ im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide (Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern)

Urbane Anpassungsstrategien

Wasserwirtschaftliche Anpassungsstrategien

2017-2019: Pilotprojekt Meggerkoog – Voruntersuchung – Verbesserung des Zustands wasserabhängiger Lebensräume durch Optimierung der wasserwirtschaftlichen Systeme im Schöpfgebiet des Meggerkooges -Sicherung einer nachhaltigen Landwirtschaft unter Berücksichtigung des Wiesenvogelschutzes und der EG Wasserrahmenrichtlinie (Eider-Treene-Verband)

2019-2020: Erstellung einer länderübergreifenden Machbarkeitsstudie zur naturschutzfachlichen Entwicklung eines Abschnitts der Rögnitzniederung im UNESCO Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe mit dem Schwerpunkt der Optimierung der Gebietswasserstände (Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe)

Bilanzierung von Treibhausgasfreisetzungen

Ab 2021: Fachliche, koordinierende und kommunikative Unterstützungsleistungen bei der Etablierung von Klimazertifikate-Projekten des NABU – Naturschutzbund Deutschland

Klimafolgenuntersuchungen: Klimawirksamkeit und Vulnerabilität

Menü